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Astairre

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Kurzübersicht

Laut, ausgefallen und von Herzen! Ein explosives Gemisch aus Punk, Indie, Pop und Rock 'n' Roll.
Genres Rock, Pop, Indie, Punk
Ort 46240 Bottrop
Gage Auf Anfrage
Veranstaltungen Stadtfest

Details

Erschreckend eingängig und wunderbar rau, laut, ausgefallen und von Herzen: Bei Astairre zeigt sich, dass doch etwas Aufregendes heraus kommen kann, wenn man ausschließlich nur das macht, was einem selbst gefällt. Und dass das schönste Adjektivgewitter manchmal auch nicht ausreicht, um zu beschreiben, wie sich das dann anhört.

Vier Freunde — Philipp, Max, Robin & Daniel — musikalisch in den Neunzigern domestiziert, mit einem Bein im Hier und Jetzt, mit dem anderen in einer Zeit, die es wahrscheinlich so nie gegeben hat. Renommierte Musikjournalisten haben ihre Musik bereits als eine bemerkenswerte Mutation von Post-Punk oder Ähnlichem beschrieben und ihnen sogar eine gewisse Attitüde attestiert – was sie selbstverständlich selbst niemals zugeben könnten, da sie ja in ihrer eigenen kleinen Welt eh nur machen, was ihnen in den Sinn kommt. Astairre leben ungeniert ihre Interpretation von Popmusik aus, ohne dabei ihre subkulturellen Wurzeln außer Acht zu lassen oder gar zu verleugnen. „Klingt, als würde eine Punkband Pop-Songs spielen!“ hat mal jemand nach einem Astairre-Konzert gesagt. Könnte stimmen. Kaum verwunderlich also, dass Astairre DIY-Überzeugungstäter sind. Frei nach Kinski: Die spielen nicht, die sind das. Und die wollen das so!

Ähnlich dieses Kinski-Credos verhält es sich mit der Produktionsgeschichte zu ihrem neuen Song „1984“, welcher in Form eines Videoclips (Regie: Nils vom Lande) am 11. Juni online veröffentlicht wird und den Vorboten zur kommenden, ersten EP als Quartett darstellt. Zunächst beginnt die Band im Dezember 2013 eine Songauswahl, welche mit dem neuen Gitarristen Daniel erarbeitet wurde, für eine EP-Veröffentlichung zu sichten und die potentielle Studio-Wahl zu diskutieren. Wurden zuvor alle Demos und veröffentlichten Songs von Gitarrist und Sänger Philipp Kleinebrahm in Eigenregie produziert, war man sich diesmal einig, dass mit diesen neuen, frischen Songs auch eine Veränderung in der Produktion her muss.

Im Januar 2014 beginnt die Band sieben Songs, von denen das Rückgrat der EP bilden sollen, live im Proberaum zu recorden — als eine Vorproduktion, die als Orientierung für die soundästhetische Marschrichtung der EP dienen soll. Der Sound ist roh, schroff, ungestüm und birgt den Charme des Proberaums in sich. Voller Vorfreude auf die „richtige“ Produktion macht sich die Band im Frühjahr auf, um verschiedene Studios auszutesten und mit einem „externen“ Produzenten das optimale Ergebnis einzufahren. Das Ergebnis ist ernüchternd: Man gibt alles aus, was das Budget des Bandkontos hergibt, um nichts unversucht zu lassen, und dennoch schleicht sich die Erkenntnis ein, dass nichts bis dato, was in den teuren Studios aufgenommen wurde, an den rauen Charme der Session Demos, welche Gitarrist Philipp mit ein paar Billig-Mikros an einem kalten Januar-Tag produziert hat, herankommt. In einer Nacht- und Nebelaktion entschließt sich die Band zu dem, wogegen man sich zuvor aus vermeintlichen Professionalitätsgründen ausgesprochen hatte: Das Ding selbst in die Hand nehmen, vier Typen in einem Raum, die Simulation der Live-Show, kein Schnickschnack, sondern einfach ein authentisches Spielgefühl. Für eine Nacht mietet man sich in die Duisburger Tresorfabrik, wo „1984“ in einigen, wenigen Takes aufgenommen wird. Der Plan geht glücklicherweise auf, denn für viel mehr Aufnahmezeit hätte auch das private Budget nicht mehr gereicht: Energie und Emotion des Songs sind zurück, welche durch den Mix von Philipp noch nach vorne gebracht werden. Für den letzten Feinschliff im Mastering sorgt Kai Blankenberg (Beatsteaks, Boxhamsters, Madsen) in den Düsseldorfer Skyline Studios.

Die finale Erkenntnis ist klar und deutlich: DIY Never Goes Out Of Style!

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